24.11.2009 - 24.11.2009
Plot:
Während Türen in unserer Welt lediglich verschiedene Räume voneinander abgrenzen, führen sie im Fantasy-Genre oft in völlig neue, von fremden Wesen bevölkerte Welten, in denen ganz andere Gesetze gelten und selbst Magie möglich ist. Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Harry Potter und der Stein der Weisen, Pans Labyrinth, Stargate oder Clive Barkers Hellraiser sind nur einige von vielen denkbaren Beispielen. Regisseur Anno Saul geht mit der Verfilmung des Romans „Die Damalstür“ (2001) von Akif Pirinçci einen ganz anderen Weg und schickt seinen von Mads Mikkelsen verkörperten Protagonisten in eine Welt, die unserer bis ins Detail ähnelt. Trotz einiger Schwächen, vor allem zu Beginn und am Ende, ist Saul mit „Die Tür“ eine gelungene Romanadaption und ein wirklich bemerkenswerter Fantasyfilm geglückt.
Der Künstler David Andernach (Mads Mikkelsen) kann sich über mangelnden Erfolg nicht beklagen. Doch privat sieht es bei ihm alles andere als rosig aus. Von seiner Frau Maja (Jessica Schwarz) hat sich der Maler schon lange entfremdet, inzwischen pflegt er ein Verhältnis zur Nachbarin Gia (Heike Makatsch). Als seine kleine Tochter im Pool des Hauses ertrinkt, während er gerade seiner Affäre einen Besuch abstattet, bricht die Familie Andernach vollends auseinander. Jahre später ist David nur noch ein Wrack, das sich - von Schuldgefühlen geplagt - nach dem Tod sehnt. Maja hat ihm seine Tat nicht verziehen und lebt mittlerweile mit einem anderen Mann zusammen. Doch als David in einer kalten Winternacht, von Selbstmordgedanken getrieben, in der Nähe seines alten Hauses im Gestrüpp einen Gang entdeckt, an dessen Ende sich eine Tür befindet, erhält er eine unerwartete zweite Chance…
Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/99285-Die-T%FCr.html
